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ROTMILAN.
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Foto: Marko König

 

Herzlich Willkommen auf den Seiten des Rotmilanprojektes im Landkreis Göttingen.

 

Zur Zeit entsteht hier eine umfassende Informationsseite über das Projekt der Universität Göttingen, Abteilung  Naturschutzbiologie, und der Biologischen Schutzgemeinschaft zu Göttingen e.V..

 

Das Projekt wird in Kooperation mit der Unteren Naturschutzbehörde, dem Landschaftspflegeverband Göttingen und der Staatlichen Vogelschutzwarte Niedersachsen durchgeführt.

 

Die Untersuchungen zum Projekt werden im Rahmen einer Dissertation von Frau Nicole Wasmund durchgeführt. Ergänzt werden sie durch Bachelor- und Masterarbeiten.

 

Zum Projekt:

 

Seit Ende der 80er Jahre ist im Landkreis Göttingen ein leicht rückläufiger Trend der Bestandsdichten zu verzeichnen.

In den Jahren, in denen die Brutpaare erfasst wurden konnten immer wieder aufgegebene Bruten beobachtet werden. Die Rotmilane beginnen eine Brut und verlassen diese, aus bislang nicht immer eindeutig nachzuweisenden Gründen, zu unterschiedlichen Zeiten. Eine Theorie ist, dass die Vögel während der Brut am Nest gestört werden und aufgrund dessen das Nest aufgeben. In Nestern in denen bereits Jungvögel gesehen wurden, könnte  Nahrungsmangel direkt wie auch indirekt zu einer erfolglosen Brut führen. Diese Ursachen sollen mit Hilfe der Nestbeobachtung geklärt werden.

 

Für Deutschland liegt der mittlere Wert des Bruterfolges (ausgewertet:10556 begonnene Bruten) bei 1,68 Jungvögel pro Paar (Vortrag Mammen 2007, zitiert in Aebischer 2009). In ganz Europa haben von 24 untersuchten Regionen nur vier Regionen einen ähnlich schlechten Bruterfolg, in allen anderen Regionen liegt der Wert zwischen 1,3 – 1,9 (Aebischer 2009).

Dabei liegt die Zahl der ausgeflogenen Jungen pro erfolgreiches Paar deutschland- und europaweit bei ca. 2 Jungvögeln. In vielen Jahren schaffen das die erfolgreichen Paare im Untersuchungsgebiet V 19 auch. Die Zahl der Brutaufgaben/Brutverluste liegt deutschlandweit allerdings nur bei 19% und hat in den meisten Regionen Europas einen ähnlich niedrigen Wert. Im V 19 ist dieser Wert deutlich höher.

Der geringe Bruterfolg kann eine wichtige Ursache für den Rückgang des Brutbestandes im V 19 sein.

 

 

 

 

 

 

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